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Über den Süden Brasiliens

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Cowboys legten den Grundstein für die historischen Städte von heute. Im 18. Jahrhundert hielten sie an Orten, die Monate vorher ausgewählt wurden, um sich auf der Reise von Viamão in Rio Grande do Sul bis Sorocaba in São Paulo  zu erholen. Auf diesen Routen wurden Maultiere und diverse Waren transportiert, was das Handelsgeschäft der Region boomen lies.

 

Angelockt vom kühlen Klima und dem Versprechen von Ackerland, kamen zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert Tausende Deutsche, Italiener, Polen, Ukrainer, Schweizer, Japaner und viele andere Ausländer in den Süden Brasiliens. Die kulturelle Vermischung brachte sowohl Entwicklung als auch Traditionen von der anderen Seite des Atlantiks. So entstand eine Kultur, die von seiner ethnischen Vielfältigkeit lebt.

 

Die Küstenbevölkerung Südbrasiliens ist hauptsächlich portugiesischer Abstammung, die ihre Wurzeln in der Mitte des 18. Jahrhunderts hat, als sich viele portugiesische Kolonisten von den Azoren in der Region niederließen.

In den Staaten Santa Catarina und Rio Grande do Sul ist der Großteil der Bevölkerung deutscher oder italienischer Abstammung. Besonders im 19. Jahrhundert siedelten sich hier viele Einwanderer aus Deutschland und Italien an.

Der Staat Paraná wurde ebenfalls von der starken deutschen und italienischen Einwanderungswelle erfasst. Jedoch finden sich hier viele Familien osteuropäischen Ursprungs, hauptsächlich aus Polen, Russland und der Ukraine. Der Staat hat die meisten Einwohner mit osteuropäischen Wurzeln im ganzen Land. Paraná empfing ebenso Einwanderer aus Asien, vorwiegend aus Japan, Syrien und dem Libanon. Die japanische Bevölkerung in Paraná ist nach São Paulo die zweitgrößte Brasiliens.